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Atomausstieg
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Mein persönlicher Atomausstieg

Als ich 15 Jahre alt war, versagte in Tschernobyl das Notkühlsystem des Reaktors 4 und löste die bis dahin größte Katastrophe der zivilen Nutzung der Atomenergie aus. Dieses Ereignis und die damit verbundenen Ängste der Menschen prägten mich und machten mich immer schon zu einem Gegner der Atomenergie. Entsprechend froh war ich, dass eine SPD-geführte Bundesregierung gut 15 Jahre nach der Katastrophe den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen hat.

Aus ökonomischen Gründen beschloss die Merkel-Regierung dann jedoch eine Verlängerung der Laufzeiten der deutschen Atomreaktoren. Damit wurden die Energiekonzerne reich beschenkt und einen Teil dieses Geldes holte Merkel mit der Brennelementesteuer in den Haushalt des Bundes. Erst die Katastrophe von Fukushima ließ die studierte Physikerin Merkel umdenken.

Ich freue mich, dass der Ausstieg zumindest in Deutschlang beschlossene Sache ist. Doch frage ich mich, was kann ich tun, um beim Ausstieg zu helfen? Meine Familie und ich haben zwei Maßnahmen ergriffen:

1. Wir sparen Strom. Geräte werden vom Netz getrennt, wenn sie nicht benötigt werden und Akkus werden nicht permanent geladen (das kann man ohne Komfortverlust durch Zeitschaltuhren sicherstellen). Beim Kauf neuer Geräte wird stärker auf den Stromverbrauch geachtet und alte Geräte werden nach und nach ersetzt. Die Beleuchtung wurde inzwischen nahezu komplett auf LED umgestellt.

2. Wir erzeugen selbst Strom! Durch eine Photovoltaikanlage erzeugen wir etwa genau so viel Strom wie wir verbrauchen. Dabei speisen wir tagsüber nur das in das öffentliche Stromnetz ein, was wir nicht selbst verbrauchen. Geräte laufen daher vorrangig dann, wenn die Sonne scheint (Spülmaschine, Waschmaschine usw.).

Jeder kann seinen Beitrag leisten, um den Ausstieg zu unterstützen.